Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 2800 Einwohner zählt.[2] Die Einwohnerzahl der Insel war schon wesentlich höher, beispielsweise wurde sie im Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern von 1904 mit 5853 angegeben.[3] Die Insel bestand ehemals aus drei Teilinseln (Hintere Insel, Hauptinsel und Burg/Römerschanze), im Jahr 1968[2] wurde der Parkplatz P5 auf der Hinteren Insel aufgeschüttet. Mit dem Festland verbunden ist die Insel durch einen Eisenbahndamm und eine Straßenbrücke. Zu Lindau gehört auch die kleine Insel Hoy, die in den 1920er Jahren als künstliche Badeinsel angelegt wurde. Des Weiteren gibt es einen  Gneisblock im flachen Wasser, etwa 40 Meter von der sogenannten Hinteren Insel (Teil westlich des Bahndamms; auch „Westliche Insel“ genannt) entfernt, der Hexenstein genannt wird. Dieser gehört nicht mehr zum Stadtgebiet.

Der südliche Teil des Stadtgebietes ist entlang der Uferlinie relativ dicht bebaut. Außerhalb dieser Siedlungsfläche liegen im nördlichen Teil eingemeindete Dörfer, von denen Ober- und Unterreitnau die größten sind. Das Gebiet wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, wobei der Obstbau weite Teile dominiert; die Wiesen und Anbauflächen werden von Waldflächen durchbrochen.

Allein mit den festländischen Ortsteilen SchachenAeschachReutin und Zech (von West nach Ost) verfügt die Stadt Lindau über mehr als 12 km Bodenseeufer. Die natürliche Uferform des Bodensees im Lindauer Bereich ist ein Schilfgürtel, gefolgt von Feuchtwiesen und ansteigendem festem Gelände.

Quelle: Wikipedia